GastroCityGuide


Endlich! Er ist wieder da!

 

Die aktuelle Ausgabe des GastroCityGuide mit interessanten Informationen und Berichten aus dem westlichen Rhein-Main-Gebiet ist erschienen!

 

Corona hat natürlich auch hier Auswirkungen! Viele Gastronomien sind noch geschlossen oder öffnen nun nach und nach; einige werden die Pandemie wirtschaftlich nicht überstehen, andere haben überraschend neue Geschäftsfelder gefunden, die ihnen das wirtschaftliche Überleben sichert.

 

Diesem Umstand wollten wir gerecht werden. Daher finden Sie in ausgewählten Buchhandlungen (Hugendubel Mainz und Wiesbaden, Buchhandlung Pristaff in Wiesbaden-Biebrich) das Printmagazin ausschließlich mit den aktuellen Berichten und Reportagen. Die Empfehlungen wurden in der Printausgabe herausgenommen, da sich innerhalb der Laufzeit zu viel ändern wird. Die Empfehlungen sind ausschließlich online und blätterbar einsehbar (https://issuu.com/petraesser/docs/gcg0120web). Die Empfehlungen werden laufend aktualisiert.

 

Die Gesamtausgabe ist über den Verlag media futura ausschließlich als Online-Version zu beziehen (https://www.gastro-city-guide.de/magazine-im-shop/). Der Vorteil: Hier sind die Verlinkungen zu den Restaurants aktiv und können aus dem Magazin heraus angesteuert werden. Auch hier werden die Empfehlungen regelmäßig aktualisiert.

 

Und natürlich haben wir wieder interessente Themen für Sie zusammengestellt! Ein Blick ins Heft lohnt sich immer.

 

 

 

 

 

 

Der aktuelle GastroCityGuide! Hier kostenlos zum Reinschauen!



 Entspannt genießen

 

Endlich kann Spitzenköchin Eva Eppard zusammen mit Ihrem

Küchen- und Serviceteam wieder Gäste in ihrer 100 Guldenmühle im rheinhessischen Appenheim mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. Serviert wird, wie man es bei der Patronin zu schätzen gelernt hat, gehobene Landküche auf Sterne-Niveau unter Verwendung erstklassiger Zutaten aus der Region. Auch die große Auswahl an Weinen wächst (fast) ausschließlich direkt vor der Tür.

2017 wurde das Restaurant dafür mit dem „Best of Wine Award“ ausgezeichnet. Weiterhin ist das Mühlen-Team ins Hotelgeschäft eingestiegen und hat ein bereits bestens bewohntes Insekten-Hotel im Garten installiert. „Noch in diesem Sommer möchten wir den ersten Honig verkaufen und in unserer Küche verwenden“, kündigt Eppard an.

 

Unter Berücksichtigung der aktuellen Abstands- und Hygiene-Vorschriften hat das Eppard in der 100 Guldenmühle täglich außer montags von 16.30 bis 22.00 Uhr – bei schönem Wetter auch auf der Gartenterrasse – geöffnet. Maximal sechs Erwachsene aus zwei Haushalten plus Kinder dürfen pro Tisch Platz nehmen, eine vorherige Reservierung ist erforderlich und es müssen – außer beim Sitzen – Mund-Nase-Masken getragen werden. Weiteres unter: www.100Guldenmuehle.de.


 

 Willkommen zurück  -  zu Gast bei Freunden

 

Gemeinsam haben die Rüdesheimer die Krise genutzt und starteten bestens vorbereitet in die Saison 2020. Als Mitte Mai Gastronomen und Hoteliers ihre Pforten wieder öffnen konnten, als die Seilbahn, der Winzerex-press und die Rheinschiffe wieder Fahrt aufnahmen, war die Freude groß – bei den Anbietern und garantiert auch bei den Gästen.

 

Immer mit Blick auf die vielen Highlights, die Rüdesheim zu bieten hat, wurden spezielle Routen ausgearbeitet, die entspannte Rundgänge durch die Altstadt ermöglichen und Gedränge verhindern sollen. Sie führen die Gäste auf sicheren Wegen bis zu den Schiffsanlegern und zur Talstation der Seilbahn. Startpunkte sind der Parkplatz an der Ringmauer, die Rheinstraße und der Bahnhof. Ein Flyer zeigt das Wegekonzept und gibt weitere Informationen.

 

Draußen vor den Toren von Rüdesheim warten viele weitere Attraktionen, die man bei Spaziergängen, kleinen Wanderungen oder ausgedehnten Tages- und Wochentouren entdecken kann. In den Weinbergen und im Wald ist genug Platz für alle – ob einfach nur zum Schauen und Stauen oder zum Verweilen auf der Picknickdecke und zum Genießen.

 

Weitere Informationen und Details: Tourist Information Rüdesheim, Rheinstraße 29 a, 65385 Rüdesheim, Tel. 06722 – 906 15 12, E-Mail touristinfo@ruedesheim.de.

 



Geschichten von Rebe und Wein

 

Einen faszinierenden Überblick über die zweitausendjährige Tradition des Weinbaus in Deutschland bietet das Deutsche Weinbaumuseum, eines der wohl weltweit größten und interessantesten Spezialmuseen seiner Art.  Nun wurde es im Mai wieder eröffnet und kann zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.

 

Insgesamt 30 verschiedenen Ausstellungsbereiche präsentiert das Museum mit rund 4000 Ausstellungsobjekte, darunter etliche seltene Prachtstücke, Wein-Raritäten, alte Flaschen, Etiketten, Korkenzieher und Weingläse.

 

Im Freigelände des insgesamt über 5000 Quadratmeter großen Terrains überrascht eine sehenswerte Sammlung von Keltern und Pressen aller Art. Unübersehbarer Blickfang ist hier das „Riesenfass“ aus dem Jahr 1860 mit einem Volumen von mehr als 11800 Liter.

 

Die Reichhaltigkeit der Sammlungen wird durch regelmäßige Sonderausstellungen sowie abwechslungsreiche Vortragsreihen ergänzt. Dadurch wurde das Deutsche Weinbaumuseum zum beliebten Treffpunkt, der mit seinem schönen Innenhof und einem modernen Seminarraum vielfältig genutzt wird.

 

Weitere Infos unter: www. dwm-content.de.

 

 



 Schokolade: das bittere Geschäft

 

Schokolade zählt auf der ganzen Welt zu den beliebten Süßigkeiten. Sieben Millionen Tonnen davon werden jedes Jahr verzehrt. Doch hinter ihrer Herstellung verbirgt sich eine dunkle Seite.

 

Sklaven- und Kinderarbeit auf illegalen Kakaoplantagen sowie die Vernichtung von Regenwäldern: Die Rohware Kakao wird unter den Augen großer Konzerne wie Nestlé, Cargill oder Ferrero unter fragwürdigsten Bedingungen produziert. 2001 einigten sich die Unternehmen, Kinderarbeit, fehlende Mindestlöhne und die weitere Rodung des Regenwaldes zu stoppen. Doch 20 Jahre später ist noch immer nichts von ihrem Vorhaben umgesetzt. Eine bewegende Dokumentation über die Kehrseite der Schokoladenindustrie und ihrer süßen Luxusprodukte findet man hier.

 


Fenchel – die Powerknolle mit Auszeichnung

 

Anders als beispielsweise in Italien, wo der Fenchel geliebt

und vor allem in Kombination mit Fisch serviert wird, ist seine Anhängerschaft in Deutschland noch recht überschaubar. Dabei ist das Knollengemüse als Würz- und Heilpflanze ein wahres Multitalent. Viellicht liegt es ja an den ätherischen Ölen, die im Fenchel reichlich vorhanden und für den typisch anisartigen Geschmack verantwortlich

sind.

Der Fenchel mit seinen geschmackvollen Knollen ist in drei

gängigen Formen bekannt: als Gemüsefenchel, Süßfenchel und wilder Fenchel. Die wilden Sorten sind jedoch vor allem im Süden Frankreichs, Italien und Griechenland vorzufinden, wo hauptsächlich die intensiv schmeckenden Blätter zum Abschmecken von Speisen verwendet werden. Das Aroma der Fenchelsamen passt sehr gut zu eingelegtem Gemüse oder Spreewaldgurken und verleiht den hochprozentigen Klassikern Absinth und Pastis ihren außergewöhnlichen Geschmack.

Mehr Wissenswertes plus Rezept findet sich in der aktuellen Ausgabe des Magazins Gastro-City-Guide, der ab sofort im gut sortierten Buchhandel erhältlich ist.