GastroCityGuide


Gastronomie in Zeiten der Krise

 

Massive Einschränkungen bis hin zu Schließungen – viele Gastronomen bangen zur Zeit um die Zukunft ihres Lokales. Und bei nicht wenigen geht es schlicht um die Existenz. Schließlich müssen nicht nur die Umsatzausfälle verkraftet, sondern auch die laufenden Kosten bezahlt werden.

 

Auch unser Magazin GastroCityGuide ist davon betroffen. Die nächste Ausgabe, die wie gewohnt für Mitte April vorgesehen war, ist nun vorläufig auf die zweite Maihälfte verschoben. Was nutzen ausgewählte Empfehlungen, originelle Rezepte und ausführliche Eventberichte, wenn die Buchhandlungen geschlossen sind, Veranstaltungen abgesagt werden und die Menschen erst mal zu Hause bleiben?

 

Dennoch gibt es auch in der Krise Interessantes und Informatives, so dass wir unsere Magazine auf E-Paper umstellen und zukünftig beide Formate anbieten werden. Da auch wir konkret von der Krise betroffen sind, freuen wir uns über alle Leser, die uns treu bleiben, Ihre Abonnements aufrecht halten, über neue LeserInnen und Abonnenten. Halten wir zusammen.

 

Und gerade jetzt ist es wichtig, im Gespräch zu bleiben und nach Möglichkeiten zu suchen, die Folgen der Krise abzufedern. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten und die Website des GastroCityGuide allen Betroffenen zur Verfügung stellen, um sich auszutauschen, neue Ideen vorzustellen und aktuelle Themen zu diskutieren. Nutzen Sie die Chance, berichten Sie uns über ihren Umgang mit der Krise – gemeinsam sind wir stärker! (nutzen Sie unser Kontaktformular)

 

Der aktuelle GastroCityGuide! Hier kostenlos zum Reinschauen!



Macht hoch die Tür, die Tor macht weit..

 

Rheinland-Pfalz und Hessen haben entschieden, ab nächste

Woche weitere Lockerungen in der Geschäftswelt zu zulassen. Davon soll nun auch die Gastronomie profitieren.

 

In RLP gilt das für Innen- und Außengastronomie von 6 bis 22

Uhr. Für Gäste bedeutet das: Mund- und Nasenschutz muss in allen Bereichen getragen werden, darf aber für die Dauer des Sitzens am Tisch abgelegt werden. Für den Besuch ist eine Anmelde- bzw. Reservierungspflicht, entweder vorab oder vor dem Eintritt ins Lokal vorgeschrieben. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss im Wartebereich und zwischen den Tischen gewährleistet werden. Weitere Informationen zu den Hinweisen gibt es auf der Website des Landes Rheinland-Pfalz. Ähnliches gilt in Hessen, nur Beschränkungen in Bezug auf Uhrzeiten oder Alkoholausschank wurden nicht beschlossen.

 

Bei den betroffenen Gastronomen überwiegt derzeit die Skepsis, ob die Öffnung unter den Coronaregeln den wirtschaftlichen Zuwachs bringt, der erforderlich ist, um weiter existieren zu können. Wer einen größere Fläche und vor allen Dingen einen Außenbereich hat, sieht die Sache naturgemäß etwas optimistischer als die kleinen Lokale, die nur Innenplätze anbieten können.

 

Es ist in der Gastronomie wie in allen anderen Branchen: Niemand weiß, wohin die Reise geht.


 

Digitale Frühjahrsverkostung

 

 Weine bestellen oder abholen und via Internet "live" verkosten – fertig ist die digitale Weinprobe im eigenen Wohnzimmer. Tom Drieseberg und Michael Burgdorf plaudern "live"am 15. Mai um 19.30 Uhr aus der historischen Kelterhalle der Weingüter Wegeler über den neuen Jahrgang 2019 mit sechs Weinen von Rhein und Mosel (Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.).

 

Am besten gleich und auf jeden Fall vor dem 12. Mai 2020 die Probenweine online über den Wegeler Weinshop, per E-Mail an info@wegeler.com oder telefonisch unter 06723-99090 bestellen, damit sie pünktlich ankommen. Selbstabholer können ab sofort ins Weingut kommen. Kosten für 6 Flaschen: 69,00 € zzgl. 6,90 € bei Lieferung; die Weinprobe selbst ist kostenfrei!

Teilnehmer brauchen ein internetfähiges Endgerät (am besten Desktop oder Laptop), das Weingut Namen und E-Mail-Adresse, um den Einladungslink an dieses Gerät senden zu können. Während der Live-Übertragung sind Fragen per Chat möglich.

 

Ein spannender und genussvoller Abend ist garantiert!

 



Krimi-Podcast und Weinguts-Filme

 

„Bei uns gibt es nicht nur leckeren Wein, sondern auch Mord und Totschlag“ wirbt der Winzersohn Andreas Wagner aus Essenheim und nimmt seine mittlerweile zahlreichen Leser in seinen Büchern mit in die dunklen Ecken Rheinhessens. Ob in den Krimi-Reihen mit dem ermittelnden Winzer Kurt-Otto Hattemer oder dem Bezirkspolizisten Paul Kendzierski – den Leser erwartet eine kurzweilige Mischung aus Spannung, skurrilen Dorfcharakteren und Weinwissen.

 

Durch die Corona-Krise mussten jetzt leider zahlreiche Krimi-Lesungen mit Weinprobe im Weingut Wagner, Essenheim, ausfallen. Das betrifft besonders den neuen Titel „Die Präparatorin“.

 

Um die Krimi-Fans nicht ganz leer ausgehen zu lassen hat Andreas Wagner nun seinen Krimi-Podcast gestartet. In den kommenden Wochen können Sie sich hier in mehreren Episoden Ihre ganz private Lesung ins Haus holen: https://www.wagner-wein.de/krimi/podcast-praeparatorin/.

Und auch ins Weinguts-Leben kann man online eintauchen. In der zweiten Folge unserer Filmserie „Quer durchs Weingut“ nehmen die Winzer den Zuschauer mit zur Abfüllung und in den Keller: https://www.wagner-wein.de/filme/.

 



 Schokolade: das bittere Geschäft

 

Schokolade zählt auf der ganzen Welt zu den beliebten Süßigkeiten. Sieben Millionen Tonnen davon werden jedes Jahr verzehrt. Doch hinter ihrer Herstellung verbirgt sich eine dunkle Seite.

 

Sklaven- und Kinderarbeit auf illegalen Kakaoplantagen sowie die Vernichtung von Regenwäldern: Die Rohware Kakao wird unter den Augen großer Konzerne wie Nestlé, Cargill oder Ferrero unter fragwürdigsten Bedingungen produziert. 2001 einigten sich die Unternehmen, Kinderarbeit, fehlende Mindestlöhne und die weitere Rodung des Regenwaldes zu stoppen. Doch 20 Jahre später ist noch immer nichts von ihrem Vorhaben umgesetzt. Eine bewegende Dokumentation über die Kehrseite der Schokoladenindustrie und ihrer süßen Luxusprodukte findet man hier.

 


Unikat für Genussmenschen

 

Um die 200 perfekt restaurierte Fachwerkhäuser stehen in Idstein. Ganz oben in der Obergasse erhebt sich mit Blick über die Dächer und Gassen der Höerhof.

 

Erbaut im Stil der Renaissance als Vierkanthof mit prächtig geschmücktem Erker gehört der Höerhof heute zu den schönsten Zeugnissen einer längst vergangenen Zeit. In 2020 feiert das gastliche Haus, das auf eine bewegte Geschichte zurückblickt, seinen 400sten Geburtstag.

 

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links im Bild: Der Höerhof (Foto: Fotostudio Leidner)